Eine offene Bühne

für Zauberer, Komiker, Clowns, Literaten und weitere Kunstschaffende

Unos-Duos-Tremolos

Dagmar Braaksma

Uno Incocnito

Clown Smartie

Carlo der Zauberer

Bilder Galerie vom 12.08.2015

Bilder von © Pick-up Media Gerhard Klähn

Duo Yandaal

Unser Tombolabär des Abends

                           Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächstem Mal!

Clown

Die Figur des Clowns entwickelt sich aus den Zanni, den Dienerfiguren in der Commedia dell'arte, die ihrerseits auf vergleichbare Figuren in der griechischen und römischen Komödie zurückblicken. Ab Beginn des 16. Jahrhunderts traten Clowns in den Pausen englischer Bühnenstücke auf, um die Zuschauer zu unterhalten. Im 16. Jahrhundert erschienen auch Arlecchino (später Harlekin, Hanswurst), Pedrolino (später Pierrot) und Pulcinella in der italienischen Commedia dell’arte. Bedeutende Weiterentwicklungen dieser Figuren, insbesondere auch der Figur des Pagliaccio, dessen Name zum romanischen Begriff für den modernen Clown wurde,[1] fanden im 17. Jahrhundert durch Molière und Mitte des 18. Jahrhunderts durch Goldoni statt. Die entsprechende deutsche Theaterfigur hieß seit dem 16. Jahrhundert „Hanswurst“. Der Darsteller Franz Schuch näherte seinen Hanswurst um 1750 wieder dem italienisch-französischen Harlekin an.

 

Im 17. Jahrhundert tritt der Clown als spitzbübischer Gegenspieler Harlekins in der englischen Harlequinade auf, einem durch die Commedia dell’arte inspirierten Genre. Bei Shakespeare treten in zwei Stücken Figuren als Clowns auf: in Othello (1603) ein Diener und im Wintermärchen (um 1610) ein tölpelhafter Schäfer.

 

Der Begriff Clown kommt von einem englische Begriff mit der Bedeutung „Bauerntölpel“ (16. Jahrhundert),[2] im Englischen seit etwa 1600 für „Narr, Spaßmacher“ verwendet; deutsch seit dem 18. Jahrhundert, vielleicht unter dem Einfluss der Shakespeare-Übersetzungen.

 

Entwicklung des Zirkusclowns

 

Neben dem Varieté bildet vor allem die Zirkusmanege die Heimat des modernen Clowns. Begonnen hat alles in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in einem mit Sägemehl übersäten Spielzirkel, der durch Philip Astley zum Schauplatz des Clowns wurde. Genutzt wurde dieser vorerst für komische Artistik auf dem Pferderücken (deswegen auch die Kreisform). Hieraus entwickelte sich im Folgenden der Komiker mit dem Pferd, wie beispielsweise bei „scènes de manège“ oder „Two Englishmen on horseback“. Mit der Entstehung fester Spielorte (Cirque Olympique, Cirque Medrano, Cirque d’hiver) veränderte sich auch die Darbietung der Clowns. Der Clown trat vornehmlich als Pantomime auf, der tölpelhaft in der Manege herumstolperte, stürzte und sich in Interaktion mit andern Clowns Fußtritte und Ähnliches einfing. Hier zeigt sich schon die Ähnlichkeit mit unserem heutigen Zirkusclown, der ein Sammelsurium von gebündelter Sinnlosigkeit aufzeigt, indem er partout durch Türen treten will, auf denen „Gefahr“ steht, neugierig in Gewehrläufe schaut oder aus Hunger auch mal Kerzen aufisst. Mit all diesen Gebärden überschreitet der Clown verbotene Grenzen der Gesellschaft und wird damit zum Spötter der Realität. Der Zirkus mit seinen Clowns bildet so ein verkleinertes Modell der Gesamtheit einer Kultur mit all ihrer Irrationalität und Ironie ab

 

 

Quelle Wikipedia

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