Unsere Gäste am Mi. 13.09.2017

Heute tanzt der Bär

Kim & Abby von den Glass Eaters

Performing Arts Fun Key Dance

Xenia

Yvette Chelou tanz, tanzt, tanzt noch Fragen?

Tahere Asghary traditioneller Persischer Tanz

Double D

Lukas Schönke

Katrin & Jens

Mirage

Showtanz – charmant, dynamisch, sexy

Ginell & Fehare Breakdance

Duo DelicARTe

Roxana

Tanz

 

Tanz (von altfranzösisch: danse, dessen weitere Herkunft umstritten ist) ist die Umsetzung von Inspiration (meist Musik und oder Rhythmus) in Bewegung. Tanzen ist ein Ritual, ein Brauch, eine darstellende Kunstgattung, eine Berufstätigkeit, eine Sportart, eine Therapieform, eine Form sozialer Interaktion oder schlicht ein Gefühlsausdruck.

 

Die ältesten erhaltenen Dokumentationen des Tanzens sind indische Höhlenmalereien, die im Zeitraum zwischen 5000 und 2000 v. Chr. entstanden; eine Malerei in den Höhlen von Bhimbetka zeigt eine Reihentanzformation.[1] Darstellungen der frühesten Formen des Hinduismus zeigen den Gott Shiva als Natraj, den „König des Tanzes“. In Indien findet sich mit dem zwischen 400 und 200 v. Chr. entstandenen Natyashastra, der „heiligen Wissenschaft des Tanzes“, das einflussreichste Frühwerk zum Thema Tanz.

 

Im antiken Ägypten gab es rituelle Tänze, die Tod und Wiedergeburt des Gottes Osiris darstellten und die technisch so anspruchsvoll waren, dass sie nur von professionellen Tänzern ausgeführt werden konnten.

 

Musik und Tanz sind eng miteinander verbunden, in einigen Kulturen – etwa im afrikanischen Tanz – sogar so eng, dass es für beide zusammen nur eine Bezeichnung gibt. Besonders deutlich zeigt sich dies, wenn Musik und Tanz rituelle Bedeutung haben und beispielsweise bestimmte Instrumente und Tanzbewegungen Götter symbolisieren. Auch direkte Mischformen zwischen Tanz und Musizierpraxis sind verbreitet, so etwa beim Flamenco, beim Schuhplattler, beim sogenannten Gummistiefel-Tanz oder beim Stepptanz.

 

Mit der Entstehung des Gesellschaftstanzes fand in der westlichen Welt eine Trennung in zwei eigenständige Kunstformen statt. Ab dem 14. Jahrhundert wurden völkische Tänze stilisiert, um der steifen höfischen Etikette zu genügen, und mit „standesgemäßer“ Musik unterlegt, die kaum mehr war als die Taktangabe durch ein Metronom.

 

In der Folge entwickelten sich beide Formen zwar weiterhin wechselseitig, aber nicht mehr unbedingt gemeinsam. Für gewöhnlich ist es heute das Ziel des Tänzers, die Musik zu interpretieren, also möglichst wirkungsvoll und stimmig in Bewegung umzusetzen.

 

Das wesentliche Musik und Tanz verbindende Element ist der Rhythmus. Im modernen Gesellschaftstanz ist beispielsweise jeder Tanz fest an einen bestimmten Grundrhythmus gebunden, den die Musik über die gesamte Dauer eines Stücks im selben Tempo aufrechterhalten muss. Die gleich bleibende Abfolge von Dauern und Pausen gibt Beginn und Geschwindigkeit der Bewegungen vor und schlägt sich in sogenannten Zählweisen wie slow-quick-quick (Slowfox) oder 1,2,3 - 5,6,7 (Salsa) nieder. In anderen Tanzformen variiert der gemeinsame Rhythmus häufiger und nach komplexeren Mustern.

 

Es gibt zahlreiche Kleidungsstücke wie Ballkleid, Frack und Petticoat und Accessoires wie Federboa, Seidenschleier und die im Mund getragene langstielige rote Rose, die unweigerlich mit bestimmten Tänzen in Verbindung gebracht werden.

 

Von besonderem Interesse sind bei vielen Tänzen die Tanzschuhe, denn nur mit der richtigen Mischung aus Rauhigkeit und Glattheit der Sohle gleiten Standardtänzer elegant über das Parkett und ohne Gummistiefel wäre der afrikanische Gummistiefel-Tanz sinnlos. Spezielle Tanzfiguren wie etwa Michael Jacksons Lean erfordern sogar patentierte Spezialschuhe. Es gibt jedoch auch Tänze, in denen das Schuhwerk völlig unerheblich ist, beispielsweise wird bei Contact Improvisation und den meisten afrikanischen Tänze traditionell barfuß getanzt.

 

 

Die Ausbildung zum Tänzer unterscheidet sich je nach Tanzform sehr stark und reicht vom Studium an einer Hochschule für klassischen Tanz, über die sportliche Ausbildung im Turniertanz (z. B. Lateintanz) bis zur privaten Ausbildung zur Solotänzerin (z. B. orientalischer Tanz). Tänzer werden entweder per Tanzbühnenprojekt und kurzzeitig engagiert oder können, ausgebildet als Diplomtänzer an der Hochschule für Tanz, ein mehrjähriges Engagement als Bühnentänzer bei einem Theater oder Ensemble erhalten. Hierbei ist oft eine Verlängerung des Engagements als Bühnentänzer über das Alter von 35 Jahren nur in wenigen Fällen möglich. Ständig wechselnde Arbeitslage, starker Konkurrenzdruck und nur selten hohe Gagen können Interessierte davon abschrecken, diesen Beruf zu ergreifen. Beruflich arbeitende Tänzer wählen nicht selten ein zweites Standbein, etwa als Tanzlehrer, um finanzielle Stabilität zu erlangen. Die staatliche Institution der Künstlersozialkasse (Oldenburg) fördert in der Bundesrepublik Deutschland Tänzer (sowie Choreografen und Tanzpädagogen), wenn diese nachweisen können, dass sie ihren Lebensunterhalt als Künstler/Pädagoge im Tanz erwirtschaften können.

Quelle: Wikipedia

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