Unsere Gäste am Mi. 12.12.2018

Die Sängerin Adina Romana aus Frankreich mit Chansons & Emotional-Pop.

 

Daniel & Bryan Akrobatik mit Schnipp

Coco & Hoppo

die beiden Clowns kommen zur Weihnachts-Show vorbei geflogen

Die Sängerin Roxana, mit Eleganz und ohne Weihnachtslied

Yvette Chelou

Ein Weihnachtsengel kommt ganz burlesque herein geschneit.

Der kleinere Teil des Shantychors “de Leineschippers” ut Hannover, ...sonst platzt der Stern...puff...

Szene 52 improiert das vorweihnachtliche geschehen.

 

 

Weihnachten

 

Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn (lat. Sollemnitas in nativitate Domini), dessen Feierlichkeiten am Vorabend, dem Heiligen Abend (auch Heiligabend, Heilige Nacht, Christnacht, Weihnachtsabend), beginnen. Er ist in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der auch als Stephanstag begangen wird.

 

Der Ausdruck „Weihnachten“ geht auf eine adjektivische Wendung wîhe naht oder ze (den) wîhen nahten zurück, deren frühester Beleg sich in der Predigtsammlung Speculum ecclesiae (um 1170) findet.

 

Der Ausdruck blieb dabei bis ins 13. Jahrhundert auf den oberdeutschen Bereich beschränkt und ist in den mitteldeutschen Dialekten erst seit dem Ende jenes Jahrhunderts als wînahten belegt. Daneben begegnet christtag als Synonym im mitteldeutschen Raum von Thüringen und Oberhessen über Westfalen bis nach Luxemburg und Lothringen. Im Mittelniederdeutschen finden sich stattdessen zunächst die Wörter kersnacht „Christnacht“ und kerstesmisse „Christmesse“ (vgl. englisch Christmas), erst ab 1340 winachten (m.). Im östlichen Norddeutschland hat sich das mnd. jûl noch in neuerer Zeit als Jul erhalten.[4]

 

Das Adjektiv althochdeutsch und altsächsisch wîh, mittelhochdeutsch wîch wird über germanisch *wīʒja, wīhaz ‚heilig, geweiht, numinos‘ aus der indogermanischen Wortwurzel *ueik ‚aus-, absondern, weihen‘ abgeleitet und ergab im Neuhochdeutschen ein inzwischen ungebräuchliches weich ‚heilig‘. Seinerseits von diesem Adjektiv wurde das schwache Verb wîhen (ahd. und mhd. gleichlautend, von germanisch *wīʒjan, wīhijaną) und schließlich das neuhochdeutsche weihen abgeleitet. Eine Substantivierung des Adjektivs ergab altsächsisch und althochdeutsch wîh ,Tempel‘, altenglisch wēoh, wīg ,Götterbild‘ und altnordisch vē ,Heiligtum, Tempel, Gerichtsstätte‘ (vgl. die nordische Gottheit Vé). Darüber hinaus ist wîh vermutlich mit lateinisch victima ‚Opfertier‘ und altlitauisch viešpilas ,heiliger Berg‘ verwandt.[6] Das zweite Wortglied nahten knüpft zum einen an die alte Zeiteinteilung vom Tag mit Beginn der Nacht an (vgl. englisch fortnight „vierzehn Tage“), zum anderen verweist der Plural auf mehrere Feiertage – vielleicht mit Bezug auf die altkirchliche Tradition der „zwölf Weihnachtstage“ vom 25. Dezember bis Epiphanias am 6. Januar. Das zusammengesetzte Wort kann also mit „heilige Nacht“, beziehungsweise eher als „die heiligen Nächte“ übersetzt werden.

 

Verschiedene Autoren äußerten die Vermutung, dass der Name vorchristlichen Ursprungs sei. In seiner Chronik „aller Teutschen Völcker“ (1538) mutmaßte der lutherische Publizist Sebastian Franck, dass neben anderen Institutionen „auch die Faßnacht / Weinnacht“ und weitere mehr „von den Heyden in das Christenthumb ist kommen“.[7] Die Brüder Grimm gehen in ihrem Deutschen Wörterbuch von der Existenz eines „mehrtägigen mittwinterfests“ der heidnischen Germanen aus, das sie insbesondere durch Beda Venerabilis belegt sehen, der vom Weihnachtsfest geschrieben hatte: „ipsam noctem nunc nobis sacrosanctam tunc gentili vocabulo módra nect i. e. matrum noctem appellabant“ („dieselbe Nacht, die für uns heute die allerheiligste heißt, benannten die Heiden damals mit dem Namen módra nect, d. h. Nacht der Mütter“).[8] Die resultierende „mutternacht“ verbanden die Lexikographen dann in freilich spekulativer Weise mit dem polytheistischen Kult der matronae oder matres.[9] In den Zusammenhang dieses Festes stellen die Grimms auch die in Teilen der Germania, darunter auch der niederdeutsche Raum, ererbte Bezeichnung Jul.[10] Für eine vorchristliche Etymologie spreche zudem sowohl das verwendete Adjektiv wîh, das kaum in christlichen Gebrauch übergegangen sei, als auch der zweite Wortteil nahten, der auf die mit der Nacht beginnende Zählweise der Tage bei den Germanen verweise.[11]

 

Da die ersten Belege für das Wort erst aus dem 12. Jahrhundert stammen, nehmen viele spätere Forscher an, dass der Begriff christlichen Ursprungs ist. In Frage käme eine Lehnübersetzung des lateinischen nox sancta aus den Gebeten der lateinischen Christmette unter Verwendung des volkssprachlichen Wortschatzes. Daneben zieren einige Volksetymologien die Geschichte des Begriffs. Martin Luther dachte an neuhochdeutsch wiegen und leitete ein Wygenachten ab‚ „da wir das kindlein wiegen“ oder nahm eine Verbindung zum Collectiva bezeichnenden Präfix ge- an: „wigenachten, gevater mit vater, nam ge propositum semper significat collectionem: gewitter“.[12] Das unpersönliche Verb weihnachten geht erst auf Theodor Storm zurück. In seinem Gedicht vom Knecht Ruprecht heißt es in den Anfangs- und Schlusszeilen:

Quelle: Wikipedia

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